Betriebsmedizin


Betriebsärztliche Untersuchungen

  • Alle arbeitsmedizinischen Vorsorgen
  • Alle G-Untersuchungen
  • Einstellungsuntersuchungen
  • In unserer Praxis am Stachus oder im Unternehmen

Kinderbetreuung und Mutterschutz

  • Beratung nach Mutterschutzgesetz
  • Beratung zum Masernschutzgesetz
  • Untersuchungen nach Biostoffverordnung
  • Pflichtvorsorge für die vorschulische Kinderbetreuung

Reise- und Telemedizin

  • Präventive Beratung für Geschäftsreisende
  • Vorsorge für Tätigkeiten in den Sub-Tropen
  • Reisemedizinische Beratung
  • Telemedizinische Beratung zu chronischen Erkrankungen

Betriebsmedizin am Stachus


Ihre Arbeitsschutzexperten

Was ist eine betriebsärztliche Untersuchung ? Wieso ist die Untersuchung nötig ?


Auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung ermittelt der Arbeitgeber, welche betriebsärztliche Untersuchung sinnvoll und erforderlich ist. Oft werden die arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen, betriebsärztlichen Untersuchungen und G Untersuchungen alle 3 Jahre wiederholt, je nach Alter und individueller Gesundheit. Die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) regelt seit 2008 die Vorsorge bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen und Biostoffen etc.. Die Verordnung ergänzt im Sinne der Individualprävention die auf Betriebsebene getroffenen Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Effiziente Arbeitsschutzmaßnahmen sind für eine anspruchsvolle Arbeitswelt elementar. Als Betriebsärzte in Ihrer Nähe informieren wir Sie in der betriebsärztlichen Untersuchung und Vorsorge. Die/der Proband-in entscheidet über die Durchführung von betriebsmedizinischen Untersuchungsinhalten. Die betriebsärztliche Untersuchung und Vorsorge ist immer freiwillig.

Ziele der betriebsärztlichen Vorsorge und Untersuchung sind u.a.:

  • Vermeidung arbeitsbedingter Erkrankungen
  • Förderung der Beschäftigungsfähigkeit
  • Unterstützung des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes
  • BGM Maßnahmen für Zielgruppen
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement BGM

Die Beschäftigten werden während der betriebsärztlichen Untersuchung individuell vom Betriebsarzt beraten sowie über Schutzmaßnahmen informiert. Die/der Beschäftigte kann sich somit präventiv besser schützen bei z.B. Tätigkeiten mit erhöhter Verletzungsgefahr und/ oder Infektionsrisiko. Wenn das Beratungsergebnis der betriebsärztlichen Untersuchung z.B. eine Impfempfehlung ist, kann die / der Proband immer nochmals selbst entscheiden ob die Impfung durchgeführt werden soll. Insgesamt lohnt sich die Präventionsarbeit im Rahmen eines nachhaltigen, strukturierten Arbeitsschutzes, da die Betriebsabläufe optimiert und Kosten reduziert werden. Verbesserte Arbeitsbedingungen und eine Wertschätzung der Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöhen die Motivation und Zufriedenheit aller. Die betriebsärztliche Untersuchung bietet hier viele Möglichkeiten. Das Ergebnis der betriebsärztlichen Untersuchung sowie Pflicht- und Angebotsvorsorge unterliegt der medizinischen Schweigepflicht.

Wie läuft eine betriebsärztliche Untersuchung ab und wie hoch sind die Kosten ?


Die Kosten für die betriebsärztliche Untersuchung werden in der Regel vom Arbeitgeber übernommen. Eine Kostenübernahmeerklärung wird vom Arbeitgeber per Mail an die Betriebsarztpraxis gesendet. Alternativ bringt der/die Beschäftigte zum Termin eine unterzeichnete Kostenübernahme für die gewünschte betriebsärztliche Untersuchung oder Vorsorge mit.

Die Kosten für die betriebsmedizinische Untersuchung variieren nach dem Aufwand und der individuellen Gesundheitssituation. Eine typische betriebsärztliche Untersuchung/Vorsorge ist die G37. Die G37 ist ein Sehtest sowie eine Beratung zu Tätigkeiten an Bildschirmgeräten. Die Betriebsarztkosten für die G37 betragen in unserer Praxis 46 Euro.

Unser Team bietet das volle Spektrum der arbeitsmedizinischen Leistungen an. Im Mittelpunkt unserer betriebsärztlichen Untersuchungen in München und Umgebung steht die Gesundheit des Menschen. Gesunde Mitarbeiter sind ein wichtiger Baustein für den Unternehmenserfolg, denn sie sind zufriedener und motivierter. Durch unsere langjährige Erfahrung bei der Durchführung der verschiedensten arbeitsmedizinischen Untersuchungen und Vorsorgen (ArbMedVV) können wir kompetent beraten.

Die betriebsärztliche Untersuchung, die Pflicht- und Angebotsvorsorge sowie die G-Untersuchungen werden nach folgendem Schema durchgeführt:

  • individuelle arbeitsmedizinische Beratung und Aufklärung z.B. über Datenschutz, Schweigepflicht etc.
  • Anamnese
  • allgemeine arbeitsmedizinische Untersuchung im Hinblick auf das Tätigkeitsprofil
  • technische Untersuchung: EKG, Ergometrie, Hör- Sehtest etc.
  • Biomoniroting: Laborbestimmungen falls nötig
  • Beratung und Hinweise zu Schutzmaßnahmen im Arbeitsumfeld
  • Ausstellung der Vorsorgebescheinigung, Unterstützung der betrieblichen Vorsorge

Unsere Ärzte für Betriebsmedizin bilden sich stetig fort


Moderne Arbeitsmedizin unterliegt einem stetigen Wandel. Dies erfordert Qualitätsmanagement angefangen von der Umsetzung der betriebsmedizinischen Leitlinien bis hin zum konsequenten Datenschutz um die sensiblen Gesundheitsdaten zu schützen.

Als unabhängiger Dienstleister für Betriebsmedizin in München und den angrenzenden Regionen bieten wir die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung nach DGUV Vorschrift 2 an. Wir bieten die Regelbetreuung und die alternative Betreuung zu effektiven Konditionen an. Betriebsmedizinische Untersuchungen und arbeitsmedizinische Individualberatung stellen ein zentrales Element im Arbeitsfähigkeitsmanagement dar.

Ein zentrales Element in der Betriebsmedizin ist das Arbeitsfähigkeitsmanagement. Hier finden sich grundlegende Überlegungen zum alternsgerechten Arbeiten, zur Ergonomie und zu Modellen wie dem work-ability-index WAI um die Arbeitsfähigkeit zu messen. Die betriebsärztliche Betreuung schließt auch Beratungen zum gesunden Führungsverhalten mit ein.

Infektionsschutz und Corona


Ihre Arbeitsschutzexperten

Der Arzt für Betriebsmedizin berät zur SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel


Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel, die den SARS-Cov-2 Arbeitsschutzstandard konkretisiert stellt eine Umsetzungshilfe für den Arbeitgeber dar. Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel enthält Konkretisierungen der Anforderungen der Verordnungen nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Bei Einhaltung dieser Konkretisierungen kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass die Anforderungen aus den Verordnungen erfüllt sind. Wählt der Arbeitgeber eine andere Lösung, muss er damit mindestens die gleiche Sicherheit und den gleichen Gesundheitsschutz für die Beschäftigten erreichen.

Andere Lösungen können bei abweichenden Rechtsvorschriften der Länder zum Schutz der Beschäftigten vorrangig in Betracht kommen. Es wird empfohlen, dass als Grundlage für das Schutzniveau die Rechtsvorschriften sich an den Anforderungen dieser staatlichen Regel orientieren.

Zu beachten ist die Rangfolge von technischen über organisatorischen bis hin zu personenbezogenen Schutzmaßnahmen inkl. der Einbeziehung der Beschäftigten. Es gibt bei den zuständigen Berufsgenossenschaften übersichtliche und ausgearbeitete Schutzkonzepte auf Grundlage der Arbeitsschutzregel.

Ergänzend beraten wir Sie zu adäquaten Maßnahmen im Infektions- und Arbeitsschutz. Maßgeblich bleibt stets die konkrete Situation beim Arbeitgeber vor Ort. Deshalb muss die entsprechende Gefährdungsbeurteilung angepasst und aufgrund der zu erwartenden neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse regelmäßig aktualisiert werden.

Betriebsärztliche Eignungsuntersuchungen und Vorsorgen


Betriebsärztliche Untersuchungen beinhalten Eignungsuntersuchungen sowie arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen. Beispiele für betriebsärztliche Eignungsuntersuchungen sind Einstellungsuntersuchungen, G-Untersuchungen wie Tätigkeiten mit Absturzgefahr (G41), Fahr-Steuer-Überwachungstätigkeiten (G25), Tragen von schwerem Atemschutz (G26.3, FwDV) etc.. Auch verkehrsmedizinische Untersuchungen sind Eignungsuntersuchungen auf der Grundlage der Fahrerlaubnisverordnung. In Einstellungsuntersuchungen führt der Betriebsarzt die Eignung hinsichtlich des Arbeitsplatzprofiles durch. Die Untersuchung des Betreibsarztes zielt somit vorrangig auf die Arbeitstätigkeit ab.

Die Durchführung von arbeitsmedizinischen Eignungsuntersuchungen ist vorrangig den Interessen des Arbeitgebers zuzuordnen. Die Untersuchung des Betriebsarztes istmit der Feststellung der Eignung verbunden und der Frage, inwiefern von dem untersuchten Individuum eine Gefahr für Beschäftigte und Sachmittel der Firma ausgehen können. Stichworte sind gesundheitliche Voraussetzungen, Personalauswahl, Rechtssicherheit für den Arbeitgeber und die Fürsorgepflicht. Die Eignungsbescheinigung enthält keine Angeben über medizinische Daten, jedoch wird eine Aussage über die Eignung getroffen.

Demgegenüber dient die arbeitsmedizinische Vorsorge dem Erkennen und Verhüten von arbeitsbedingten Erkrankungen und dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit. Zentrales Ziel der entsprechenden Rechtsnorm (ArbMedVV) ist die Stärkung des Rechtes der Beschäftigten auf informationelle Selbstbestimmung und Datenschutz. Die sogenannte Vorsorgebescheinigung enthält keine Aussagen über Eignung oder medizinische Daten. Beispiele für häufige Angebotsvorsorgen sind z.. Tätigkeiten an Bildschirmgeräten (G37). Der Betriebsarzt führt Pflichtuntersuchungen für z.B. die vorschulische Kinderbetreuung (G42), Umgang mit Gefahrstoffen (z.B. Asbest (G1), Benzol (G8,27..) etc. durch. Die Inhalte der Pflichtuntersuchung durch den Betriebsarzt sind durch viele Rechtsnormen definiert.

Persönlich und praxisorientiert


Ihr Spezialist für Betriebsmedizin

Rechtsnormen


Das Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) legt fest, dass der Arbeitgeber Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit zu bestellen hat, die ihn beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung unterstützen. Das ASiG beschreibt die Aufgabenfelder und Rollen von Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit. Der Arbeitgeber lässt sich bei der Durchführung von Arbeits- und Gesundheitsschutz entsprechend beraten. Selbstverständlich unterliegen die Betriebsärzte der medizinischen Schweigepflicht, auch für Erkenntnisse aus der betriebsärztlichen Untersuchung.

Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verfolgt das Ziel, die physische und psychische Gesundheit aller Beschäftigten zu erhalten und zu verbessern. Als zentrales Element fordert es den Arbeitgeber zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen (Gefährdungsbeurteilung) auf. Hierbei sind auch die psychischen Belastungen bei der Arbeit mit einzubeziehen. Die Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit können hierbei aufgrund Ihrer Fachexpertise wertvolle Hinweise liefern. Im Arbeitsschutzgesetz (ASchG) ist auch festgelegt, dass der Arbeitgeber die arbeitsmedizinische Vorsorge veranlassen bzw. ermöglichen muss.

Arbeitgeber müssen entsprechend der im Anhang zur ArbMedVV festgelegten Vorsorgeanlässe eine Pflichtvorsorge veranlassen oder eine Angebotsvorsorge anbieten.

Die DGUV Vorschrift 2 definiert die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuungsinhalte. Die verschiedenen gewerblichen Berufsgenossenschaften haben jeweils eigene DGUV Vorschrift 2 erlassen, die sich aufgrund der Branchenunterschiede insbesondere in der Zuordnung von Betriebsarten zu Betreuungsgruppen unterscheiden. Es ist daher wichtig, bei der Festlegung des Betreuungsumfangs jeweils die DGUV Vorschrift der für die Branche zuständigen Berufsgenossenschaft zugrunde zu legen.

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