SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel vom 10.8.2020, die den SARS-Cov-2 Arbeitsschutzstandard vom 20.04.2020 konkretisiert stellt eine Umsetzungshilfe für den Arbeitgeber dar.

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel enthält Konkretisierungen der Anforderungen der Verordnungen nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Bei Einhaltung dieser Konkretisierungen kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass die Anforderungen aus den Verordnungen erfüllt sind.

Wählt der Arbeitgeber eine andere Lösung, muss er damit mindestens die gleiche Sicherheit und den gleichen Gesundheitsschutz für die Beschäftigten erreichen. Andere Lösungen können bei abweichenden Rechtsvorschriften der Länder zum Schutz der Beschäftigten vorrangig in Betracht kommen.

Es wird empfohlen, dass als Grundlage für das Schutzniveau die Rechtsvorschriften sich an den Anforderungen dieser staatlichen Regel orientieren. Evtl. sind für Ihren Betrieb neue Inhalte relevant, die eine Überarbeitung der Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung erfordern.

Teilweise sind in der Regel Muss-Formulierungen enthalten und Soll-Regelungen neu formuliert worden. Insofern empfehlen wir den Ansprechpartnern für Fragen zur SARS-CoV-2 Pandemie in Ihrem Unternehmen die Arbeitsschutzregel inhaltlich abzugleichen und weitere Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Beispiele:  Homeoffice wird als eine Form des mobilen Arbeitens definiert: Unterweisung nachhalten.

 Sanitärräume, Kantinen und Pausenräume: von mehreren Personen verwendete Handtücher sind unzulässig, Verwendung von Warmlufttrocknern soll vermieden werden.

 Unterweisung und aktive Kommunikation: Elektronische Unterweisung mit Dokumentation ist in der Pandemie möglich.

 Arbeitsmedizinische Prävention: Rückkehr zur Arbeit nach einer SARS-CoV2 Infektion oder COVID-19 Erkrankung; Unterstützungsbedarf berücksichtigen, speziell nach schweren Verläufen; arbeitsmedizinische Beratung anbieten.

 Wenn Mitarbeiter an SARS-CoV-2 erkrankt sind, muss deren Identität geschützt werden. Mitarbeiter sind nicht verpflichtet Ihre Erkrankung bekannt zu geben.

Bitte informieren und unterweisen Sie nach der Urlaubszeit alle Mitarbeiter eindringlich zu Ihrem Hygienekonzept. Bitte aktualisieren Sie gegebenefalls die Gefährdungsbeurteilung; oft haben die Berufsgenossenschaften mittlerweile schon ausgearbeitete Konzepte. Ihr Betriebsarztteam

 

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